Posts Tagged Zuhälter

Der Krimi geht weiter

In den letzten Tagen haben immer wieder Frauen aus dem Sommerclub angerufen, wie es mir geht, was ich mache, ob ich nicht doch kommen will usw.
Für die, die die Vorgeschichte nicht kennen- die Situation hat sich hochgeschaukelt und der Abschluß ist dann hier nachzulesen.
Ich habe interessante Geschichten gehört, die mich in meinem Entschluß aufzuhören nur noch bestärkt haben, obwohl der Entschluß nicht auf wackligen Beinen stand.
So hat mir z.B. eine Lady erzählt, dass die “Zuhältermadame” ihr ein “tolles” Angebot gemacht hat…
Sie sollte zu einem Gast fahren, hätte sich mit ihr die Hälte des Honorars geteilt ( und dabei weniger bekommen, als sie im Sommerclub verdient), aber der Hammer: 50 Euro sollte sie zusätzlich dem Fahrer geben:-)
Ich hätte gerne das Gesicht dieser Lady gesehen:-)
Sie ist ziemlich tough und war noch Tage später als sie mir diese Story erzählt hat, völlig empört!
Sie fragt: ” Welcher Fahrer?”
Madame: ” Na der Fahrer bekommt immer 50 Euro.”
Lady: ” Ich brauche keinen Fahrer, ich habe ein Auto.”
Madame: ” Trotzdem bekommt der Fahrer 50 Euro.”
Aha. Logisch!
Natürlich ist dieser Deal nicht zustande gekommen. Madame hält wirklich alle Frauen für geistesgestört.
Bis jetzt habe ich noch nicht gehört, dass sich eine Frau auf ihre Angebote eingelassen hätte- jedenfalls nicht ohne Gewaltandrohung.
Eine andere rief mich an und sagte sie hätte mit dem Chef geredet und ich könne jederzeit kommen.
Hä?
Ich sagte, dass ich das wüsste, schließlich hätte ich kein Hausverbot, aber ich WILL gar nicht kommen.
Heute nun der vorläufige Höhepunkt:
Mein Ex-Chef schreibt mir heute morgen eine SMS:
Er hätte gehört, ich würde erzählen, dass ich Hausverbot hätte und was der Quatsch soll.
Wird ja immer besser!
An sich hatte ich gar keine Lust darauf zu antworten, habe es dann jetzt aber doch getan:
Selbst wenn es so wäre, wäre es ja wenig schmeichelhaft, also würde ich damit nicht prahlen gehen.
Die Wahrheit sei für ihn aber weniger angenehm, denn wenn mich jemand fragt sage ich ganz ehrlich, dass ich keine Lust habe in einem Club zu arbeiten, in dem rümanische Zuhälterinnen ihre Drogendealer und Milieukontakte empfangen, die dann auch noch ungestraft die Mädels bedrohen dürfen ohne dass der Chef interveniert.
Ich hätte ja von ihm erwartet, dass er nach der Eskalation mit dem Zuhälter zum Telefon greift und mir vielleicht Unterstützung anbietet, aber da kam nichts.
Und jetzt wird er aktiv, wegen so einem PillePallle Gerücht. Da fällt ihm dann meine Telefonnnummer wieder ein? Unglaublich! Als könnte ich seinem Ruf schaden, wenn ich erzähle, er hätte mir Hausverbot gegeben.
Vor allem – warum sollte ich so einen Quatsch erzählen?
Ich hätte gedacht, dass er sich darüber bewusst ist, dass er ganz andere Probleme hat, als sich mit solchen Peanuts auseinanderzusetzen, aber offensichtlich knallt es noch nicht laut genug!
Bin ich froh, dass ich da raus bin!

Nachdenkliches

Gestern war ich nun im Winterclub und hatte gehofft etwas Klarheit für mich zu bekommen.
Klar ist mir geworden, dass ich bisher tatsächlich ziemlich naiv war.
Natürlich kannte ich Zuhälter und Menschen aus dem Milieu- das bleibt nicht aus, wenn man in dieser Branche arbeitet, aber bisher hatte ich persönlich keine Probleme.
Gestern nun habe ich so vieles gehört, Zusammenhänge verstanden, Netzwerkanalysen bekommen und vieles von dem will ich glaube ich gar nicht wissen und vergesse es heute besser wieder.
” Mein Freund” ist Teil einer Gruppe, die mehrere ( Milieu) Clubs in der Stadt betreiben.
Offensichtlich gibt es da auch interne Machtkämpfe und auch Machtkämpfe mit anderen Gruppierungen.
Das größte Problem scheint offensichtlich der Nachschub an guten Mädels zu sein und da bekämpfen sie sich gegenseitig.
Madame ist auch nur ein ” Bauernopfer”, die nicht für sich, sondern im Auftrag handelt.
Ihre Aufgabe ist sozusagen die Aquise.
Da wird der Sommerclub zum Problemfall, eben weil die Frauen dort bekannterweise keine Zuhälter haben und insofern ” frei ” sind- also noch “angeworben” werden können.
Und nun kam ich ins Spiel und habe mich quer gestellt- nicht in meinem Fall- ich bin vermutlich eher uninteressant- sondern indem ich die anderen Mädels ” geschützt” habe und Madame angeraten habe, die Mädels in Ruhe zu lassen. Damit habe ich also nicht ihre, sondern die Geschäfte ihrer Hintermänner gestört.
Das am Freitag war also eine klare Ansage mich in Zukunft herauszuhalten und nach Einschätzung meiner ” Winterclubchefs” ist die Sache auch damit erledigt.
Indem ich den Rückzug aus dem Sommerclub angetreten habe, stehe nicht mehr im Weg und störe sie nicht mehr bei der Aquise.
So ganz entspannt bin ich allerdings nicht.
Zunächst stand gestern nicht mehr die Frage im Raum, ob ich weiter in dem Job arbeiten will, sondern ob ich es überhaupt kann. Das war ein Aspekt, den ich gar nicht bedacht hatte.
Natürlich musste ich meinen Chefs sagen was vorgefallen ist und ich habe gemerkt, dass sie erst einmal nachdenken mussten, ob von mir eine Gefahr für den Club ausgeht. In dem Fall hätte ich gar nicht mehr dort arbeiten können.
Sie haben sich besprochen und vermutlich auch mit anderen zum Thema telefoniert, in jedem Fall kam für mich erst morgens gegen 04.00 Uhr die ” Entwarnung”, verbunden mit einer Warnung:
Ich solle mich in der Tat vom Sommerclub fernhalten ( das hatte ich sowieso vor) und mich nicht mehr in solche Angelegenheiten einmischen, dann würde ich auch in Zukunft meine Ruhe haben.
Im Winterclub wäre ich absolut sicher – da müsste ich keine Sorge haben.
Das glaube ich dann nach dieser Nacht auch, denn wenn sie sich nicht sicher gewesen wären, dass ich dort sicher bin, wären auch andere gefährdet gewesen und ich hätte gar nicht dort bleiben dürfen.
Insgesamt macht mich das Thema aber doch sehr nachdenklich und auch wenn ich mich jetzt wieder relativ sicher fühle, hat es meine Einstellung zum Job grundlegend verändert.
So easy und ungefährlich wie ich es bisher erlebt habe, ist es eben nicht und im Moment habe ich Zweifel, ob ich weiter so unbedarft und mit viel Spaß an der Sache in diesem Job arbeiten kann.
Noch habe ich für mich keine Entscheidung getroffen, allerdings kenne ich mich lange genug und es wird in diesem Fall nicht anders sein, als bei Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Gibt es erst einmal einen Riss wird der mit der Zeit immer größer, bis er nicht mehr zu kitten ist.

Atempause

Im Moment bin ich hin – und hergerissen…und weiß nicht, was ich tun soll.
Gestern hatte ich massive Probleme mit meiner “Krimilady” und jetzt haben wir eine Stufe erreicht, die dunkelrot blinkt und alle Sirenen in Gang setzt.
Einer ihrer ” Jungs” hat mich sehr konkret und auch sehr massiv bedroht und auch keinen Zweifel daran gelassen, dass er es sehr ernst meint. Zusammengefasst: Ich soll in Zukunft meine ” Schnauze” halten und mich nicht einmischen, sonst….
Dieser Mensch ist leider auch nicht zu Scherzen aufgelegt.
Im Moment weiß ich gar nicht genau was ich machen soll. Ich hatte Zeugen für die Drohung ( er hat u.a. gedroht mir eine Kugel durch den Kopf zu jagen), könnte ihn also rein theoretisch anzeigen nur bringt das nicht viel.
Vermutlich macht es das alles schlimmer, weil die Polizei mich nicht schützen kann und mit einer Anzeige gebe ich meine persönlichen Daten ( Name/ Adresse) preis.
Da er ” nur ” gedroht hat, verläuft so eine Anzeige auch im Sand.
Gegendrohungen wären nicht mein Stil, außerdem würde das zur Eskalation führen.
Selbst mein Chef scheint nun in der Zwischenzeit Angst vor diesen Leuten zu haben, denn er hat trotz dieses Vorfalls keine Konsequenzen gezogen und das ist kritisch, denn stärkt er diese Leute, die ihm noch mehr auf der Nase herumtanzen werden.
Es kann ja eigentlich nicht sein, dass das übelste Millieu zu uns ( in seinen! Laden) kommt und dort ungestraft ” seine Mädchen” bedroht. Damit macht er sich in der Branche zum Lutscher und öffnet dem Gesocks die Tür.
Madame darf auch weiter arbeiten und Mädels abziehen, bzw. sie subtil bedrohen und ihre Besucher- darunter alles was mit Drogenhandel und Milieu zu tun hat in unserem Laden ” als Besuch ” empfangen.
Ich verstehe das nicht!
Einerseits ist es ihm wichtig, dass “seine Frauen” keine Zuhälter haben und jetzt duldet er die Zuhälter sogar IN seinem Laden und greift nicht einmal ein, wenn sie IN seinem Laden vor Zeugen! Frauen massiv bedrohen!
Da läuft also ordentlich etwas aus dem Ruder.
Ich möchte mir keinen Schutz = Zuhälter organisieren müssen, um einigermaßen ” angstfrei” arbeiten zu können, also wird es für mich keine andere Konsequenz geben können als im Sommerclub aufzuhören.
Es ist schade, ärgert mich aber auch maßlos, denn hätte er früher reagiert ( als sie bei den Flattervögeln Hausverbot bekommen hat), hätte er ihr gleich am Anfang den Boden entzogen. Jetzt aber hat sie das Zepter in der Hand und er spielt ( muss er vielleicht sogar) nach ihren Regeln. Unfassbar!
Es zeigt wieder einmal, dass man drohendes Unheil wirklich im Keim ersticken muss- so wie es der Flattervogelchef getan hat.
Im Winterclub wäre so eine Entwicklung undenkbar, auch wenn die Chefs ( Chef & Chefin) noch sehr jung sind, aber sie werden in der Branche respektiert und sind unantastbar. Undenkbar das andere Zuhälter IN den Club kämen und dort ungestraft Mädels bedrohen würden.
Ich bin nicht sicher, ob die Gefahr gebannt ist, wenn ich in den Winterclub umziehe.
Ich habe natürlich gestern “gegengehalten” und ihn damit noch mehr gereizt, aber ich konnte nicht einfach ruhig sein und mir seine Beleidigungen & Drohungen unkommentiert anhören.
Ich schätze damit habe ich es nicht besser gemacht.
Und wieder bin ich beim Eingangssatz: ich weiß nicht was ich tun soll!
UPDATE:
Ich habe mich entschieden und auch schon alles klar gemacht: Ab Dienstag arbeite ich wieder ausschließlich in meinem Winterclub.
Da Madame ja weiter im Sommerclub arbeiten und konspirieren darf, würde sich im Sommerclub eine Eskalation nicht vermeiden lassen und da ist mir mein Leben und ein unversehrter Körper lieber als mich auf ein Kräftemessen einzulassen.

Ich muss nicht alles verstehen…

Letzte Woche habe ich übrigens bei den Flattervögeln einen ehemaligen ” Bekannten ” getroffen.
Ich habe ihn irgendwann einmal bei den Flattervögeln kennengelernt und fand ihn auch ganz witzig, obwohl er völlig durchgeknallt war, aber manchmal mag ich Freaks ganz gerne.
Mit ihm habe ich einiges erlebt…!
Was ich am Anfang nicht wusste war, dass er Zuhälter ist.
Vor zwei Jahren sind wir zusammen um die Häuser gezogen und es war ein wirklich witziger Abend. Er ist kein Mann, in den ich mich ansatzweise verlieben könnte, aber es macht Spaß mit ihm auszugehen. Bis zu diesem Abend in jedem Fall.
Wir waren in einigen Läden und überall hat er eine Flasche Champagner bestellt. Nach einer Weile hat es mich schon geärgert, weil ich mir aus Champagner eigentlich gar nicht so viel mache, aber er hat keine Widerrede geduldet und soo schlimm dass ich mich unbedingt durchsetzen wollte war es dann nicht.
Im Laufe des Abends wurde es aber dann doch etwas ungemütlich.
Es fing damit an, dass er tatsächlich versucht hat mich “anzuwerben”.
Da erst ist mir der Kronleuchter aufgegangen,warum er mich den ganzen Abend hofiert hat wie eine Prinzessin, obwohl von vornherein klar war, dass zwischen uns nie etwas laufen wird.
Völliger Quatsch natürlich überhaupt darüber nachzudenken, dass ich eventuell für ihn arbeiten würde. Würde ich nie machen. Und da bin ich in meiner Ansage auch sehr straight und kompromisslos!
Er meinte nun er könnte mir Top-Gäste besorgen, die ein vielfaches von dem zahlen würden, was üblich ist und wir würden dann Hälfte / Hälfte machen. Nein. Ganz klar Nein. Für kein Geld ( Versprechen) der Welt.
Da habe ich auch keinen Interpretationsspielraum für ihn gelassen und ganz böse reagiert, als er noch einmal versucht hat nachzusetzen um mich doch noch zu überzeugen.
Wir waren zum Glück gerade auf dem Weg zu den Flattervögeln und für mich war in Gedanken klar, dass ich ihn dort abhängen werde und die Sache mit unserer ” Bekanntschaft” erledigt ist.
Was dann aber passiert ist war der Hammer!
Er war zickig, weil seine ” Investition” in den Abend für ihn offensichtlich eine Fehlinvestition war und plötzlich zischt er mich an, ich solle ihm die 500 Euro zurückgeben?
HÄ? 500 Euro? Was für 500 Euro?
Er behauptete also, ihm würden 500 Euro fehlen und ich könnte sie ihm jetzt entweder diskret zurückgeben und er würde die Sache vergessen- ich könnte sie auch ” abarbeiten”, oder er würde jetzt hier – bei den Flattervögeln – einen Aufstand machen und allen erzählen, dass ich ihm 500 Euro geklaut habe!
Ich dachte ich spinne! Nicht mit mir! Die Nummer läuft gar nicht!
Ich bin also- typisch – selbst in die Offensive gegangen , habe den Barkeeper um meine Tasche, die ich an der Bar abgegeben hatte, gebeten , sie ganz demonstrativ auf den Tresen gestellt und ihn aufgefordert in der Tasche nach den 500 Euro zu suchen!
Natürlich haben alle im Umkreis mitbekommen was da los war und sind glücklicherweise auch alle sofort für mich ” eingesprungen” und haben ihn zum Buhmann gemacht.
Einer, der ihn kannte hat gleich gefragt, ob er wieder die Zuhälternummer abgezogen hat und ob das jetzt seine Rache ist, weil er sich an mir sicher die Zähne ausgebissen hat.
Der Barkeeper hat auch gleich gefragt, ob er seine Scheine mal wieder lose in der Hosentasche hatte – hatte er natürlich und es waren auch wirklich 500 Euro Scheine dabei- nur wie hätte ich von ihm unbemerkt an ( in) seine Hosentasche kommen sollen?
Völlig absurd!
Im Endeffekt hat er einen Rückzieher gemacht und sich ganz öffentlich bei mir entschuldigt.
Er hat es dann so dargestellt, als hätte er die 500 Euro im Taxi oder in der letzten Bar verloren, als er bezahlt hat. Dabei sei sicher ein Schein verloren gegangen. Ich bin sehr sicher, dass ihm keine 500 Euro gefehlt haben. Das war einfach der letzte Versuch mich unter ” seine Fittiche” zu bekommen, aber nicht mit mir!
Er hatte wohl nicht damit gerechnet, dass ich die Sache an die große Glocke hänge und sofort viele Fürsprecher finden würde, die ihre Hand dafür ins Feuer gelegt hätten, dass ich sein Geld nicht angerührt habe. Hätten sie auch machen können- das würde ich im Leben nie tun!
Aber seit diesem Tag war unsere ” Bekanntschaft” natürlich beendet.
Kurz danach hatte er eine neue Freundin und brachte sie mit zu den Flattervögeln.
Ich habe die beiden gar nicht beachtet, wurde dann aber aufmerksam, als er anfing mit ihr lautstark zu streiten.
Das ganze gipfelte dann darin, dass er ihr eine Ohrfeige gab. Ich stand in ihrer Nähe und ohne nachzudenken habe ich ihn von hinten gegriffen und von ihr weggezogen.
Daraus entstand natürlich ein allgemeiner Aufruhr, weil sofort jemand kam und mich von ihm weggezogen hat, im Endeffekt war alles schnell geschlichtet, aber er hat nach dieser Geschichte Hausverbot bekommen, eben weil er seine Freundin geschlagen hat. Seitdem habe ich ihn auch nie wieder gesehen.
Seit letzter Woche ist das Hausverbot offensichtlich wieder aufgehoben und Ihr könnte Euch sicher vorstellen, wie erstaunt ich war, als die beiden plötzlich aufgetaucht sind.
Mir persönlich ist das ja völlig egal- jeder ist seines Glückes Schmied, aber verstehen kann ich die Frau nicht. Würde mich ein Mann einmal schlagen gäbe es keine zweite Chance. Thema erledigt, aber andere Frauen haben da offensichtlich eine höhere Tolernazgrenze. Verstehen werde ich das nie!
Er ist allerdings etwas ruhiger geworden, aber das liegt vermutlich auch noch daran, dass er im Moment noch ” Benehmen” zeigen muss, damit er nicht gleich wieder – und dann auf Lebenszeit – Hausverbot bekommt.

Mein ” erstes Mal ” im Bordell

Heute will ich Euch die Geschichte von meinem allerersten Tag im Bordell erzählen:

Gereizt hat es mich schon immer. Vielleicht das verbotene, das ungewisse, die Neugier, das anrüchige, der Adrenalinstoß, Lust auf Sex ? Ich weiß es nicht. Ich wollte es versuchen – unbedingt!
Nie werde ich meinen ersten Tag vergessen. Wochenlang hatte ich im Internet recherchiert. Einige Male den Telefonhörer in die Hand genommen – und immer wieder aufgelegt.

Puffliste.de – Finde Bordelle in deiner Umgebung!

Entschieden hatte ich mich für einen kleinen aber feinen Club über den Dächern der Stadt.
Ausschlaggebend für meine Wahl war die Tatsache, dass der Club von einer Frau geführt wird. Ich kannte mich nicht aus und hatte natürlich auch Angst und Vorurteile und wollte nicht in die Fänge von Zuhältern gelangen oder in einem dunklen Hinterhof landen.
Als ich schließlich meinen ganzen Mut zusammengenommen und angerufen habe, landete ich bei einem Anrufbeantworter: „ Wegen Renovierung geschlossen.“
Ich wusste im ersten Moment nicht ob ich enttäuscht oder erleichtert sein sollte.
Bis zu meinem nächsten Anruf sind dann wieder einige Tage verstrichen, aber der Gedanke hatte sich nun so in meinem Kopf festgesetzt, dass ich es wagen musste.
Dieses Mal hatte ich Glück und doch auch wieder Pech. Die sehr freundliche Dame mit einer samtweichen Stimme bat mich am folgenden Tag noch einmal anzurufen um mit der Chefin persönlich einen “Vorstellungstermin” zu vereinbaren.
Als ich die Chefin dann am nächsten Tag endlich am Telefon hatte ging alles ganz schnell.
Sie schlug mir vor, mich noch an diesem Tag persönlich vorzustellen.
Vermutlich war das gut, denn so hatte ich gar keine Zeit noch einmal darüber nachzudenken und einen Rückzieher zu machen.
Ich machte mich innerhalb einer Stunde auf den Weg und erst als ich vor der Tür stand, schlug mir mein Herz bis zum Hals. Alles in mir war angespannt. Plötzlich hatte ich Angst zu alt, zu hässlich, zu dick oder sonst in einer Form unpassend zu sein. Gedanken, die ich so von mir gar nicht kannte. Ich hielt einen Moment inne, die innere Anspannung war unerträglich und dann war ich plötzlich wieder ich selbst und habe den Klingelknopf gedrückt.
Ich weiß nicht was ich erwartet habe – das aber nicht. Die Frau die mir die Tür öffnet sieht aus wie eine klassische Unternehmerin. Klassisches Kostüm, dezent geschminkt, dunkelblonde mittellange Haare, alles andere als schlank aber wohl proportioniert. Sie hat nichts von dem was die „ Puffmütter“ im Fernsehen haben. Gar nichts. Hätte ich sie auf der Straße gesehen wäre ich im Leben nie darauf gekommen, dass sie ein solches Etablissement führt.
Das erste, was mir bewusst auffällt ist der Geruch. Ich mag ihn. So weich, entspannend, ein „ Wohlfühl-Duft“.
Das Zimmer, in das sie mich führt ist sehr geschmackvoll eingerichtet. Nicht plüschig, nicht billig, geschmackvoll. Sie ist mir sympathisch. Sie kommt schnell auf den Punkt. Preise, Arbeitszeiten und das wesentliche „ Alles kann, nichts muss.“. Die Preise sind „ Inklusiv-Preise“ aber jedes „ Mädchen“ entscheidet selbst wie weit sie gehen möchte.
Wir sind uns schnell einig, dass wir es miteinander versuchen werden.
Sie führt mich in den Aufenthaltsraum der Mädchen. Die nächste Überraschung. Es ist gerade Schichtwechsel. Die Tagesschicht geht, die Abendschicht kommt. Frauen in Jeans und Turnschuhen, fast alle ungeschminkt, begrüßen mich freundlich. Es klingelt und noch bevor ich die ersten Eindrücke verarbeiten kann bin ich schon mittendrin.
Die „ Hausdame“ , wie ich später erfahre, die Frau, die die Tür öffnet, die Gäste begrüßt, sie in das „ Wartezimmer“ begleitet und dort das erste Gespräch nach Vorstellungen und Vorlieben führt, ihnen ein Getränk anbietet, bittet mich in das „ Wartezimmer.“ Ich bin nicht umgezogen, trage noch meine „ Vorstellungsklamotten“ und schon soll ich dem ersten Gast vorgestellt werden.
Mein Herz beginnt zu pumpen, aber der Weg ist zu kurz, um mir weitere Gedanken zu machen. Schon stehe ich dem ersten Gast gegenüber. Er sieht nett aus. Kein Traummann, aber er wirkt offen, freundlich, gepflegt und sympathisch.
Er hat auf dem Sofa Platz genommen und bietet mir den Platz neben sich an. Die Hausdame hat ihm bereits kurz erzählt, dass dies mein erster Tag ist.
Er fragt mich in welchem Club ich vorher gearbeitet habe und ich antworte ehrlich, dass ich das erste Mal überhaupt in diesem Job arbeite.
Nach einem kurzen Small-Talk fragt er mich, ob wir es versuchen wollen.
Ich bin aufgeregt, sage aber ja. Er bittet noch eine weitere Frau dazu, die ich schon vorher kurz im Aufenthaltsraum gesehen habe und die mir auf Anhieb sehr sympathisch war und schon geht es los.

Dieter & Anna ( Namen wie immer geändert!) :
Ich bin verwirrt. Anna raunt Dieter im Flüsterton zu ich sei ihre Cousine. Er scheint begeistert.
Die Cousine aus Frankreich.
Wie schön ich seit unserem letzten Treffen geworden sei, so schön.
Sie lobt mich in den höchsten Tönen und haucht ihm Geschichten aus unserer „ Jugend“ ins Ohr.
Wie wir im Sandkasten gespielt hätten, wie aufgeregt ich an meinem ersten Schultag gewesen sei, wie ich ihr von meinem ersten Kuss erzählt habe und Dieter windet sich und stöhnt leicht unter ihren Händen.
Ich weiß nicht was hier gespielt wird, komme mir vor wie ein Zuschauer in einem Theaterstück.
Dieter scheinen die Geschichten zu gefallen- seine sichtbare Erregung sich lässt keinen Zweifel daran.
Anna raunt mir zu, ich solle weiter erzählen, während sie sich an ihm zu schaffen macht.
Himmel was soll ich nur erzählen?
Ich erzähle also in Annas Stil weiter. Wie wir zusammen am Strand nach den schönsten Muscheln gesucht haben und dann später unsere Körper gegenseitig mit nassem Sand beträufelt und uns zum Abschluss nackt in die Fluten gestürzt haben.
Anna stöhnt leise und reibt ihren Körper ganz leicht an meinem und er genießt es sichtlich dabei zuzusehen! Ich weiß gar nicht was ich machen soll, also rede ich einfach weiter.
Bevor ich mir noch weitere Geschichten ausdenken kann ist alles vorbei.
Anna hat ihn “geschafft”. Ruck Zuck fertig. Und auch noch komplett ohne Verkehr. Sie hat ihn ausschließlich mit der Hand und dem Mund befriedigt. Ich staune nur! So hatte ich mir das nicht vorgestellt.
Plötzlich ist alles anders.
Es ist als wäre der Vorhang gefallen und wir von der Bühne in die reale Welt zurückgekehrt.
Die beiden reden wie alte Freunde. Dieter und Anna kennen sich offensichtlich schon länger und reden über dieses und jenes, sehr persönlich. Unglaublich. Die erste Stunde ist fast um und fast habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich mit so wenig Arbeit so viel Geld verdient habe.
Später klärt mich Anna auf. Dieter liebt Geschichten, die seine Fantasie anregen und die Cousine aus Frankreich ist ganz nach seinem Geschmack.
Das also war meine „ Taufe“. Das erste Mal und dann gleich ein Rollenspiel mit einer zweiten Frau.
Natürlich haben sowohl Dieter als auch Anna Rücksicht auf mich genommen und mich nur am Rande, als Statist sozusagen, eingebunden. Dafür bin ich heute beiden noch sehr dankbar.

Voodoo

Es ist wie verhext.
Vorgestern war ich nicht im Club – da soll es sehr voll gewesen sein.
Gestern war ich da und es war wieder leer und langweilig.
Auf dem Rückweg muss ich an meinem ” Winterclub ” vorbei – dort war es rappelvoll. Es standen x Taxen vor der Tür.
Schon komisch manchmal.
Die Clubs liegen kaum 1 km auseinander und die Besucherfrequenz ist so unterschiedlich.
Leider weiß man vorher nie, wann was wo los ist.
Bei meinem ” Glück” im Moment würde ich vermutlich immer auf das falsche Pferd setzen:-)
Also bleibe ich konsequent und unterscheide nur zwischen ” Sommer & Winter “.
Aber so kann ich Euch heute die versprochene Vodoogeschichte erzählen.

Passiert ist es letzten Sommer:
Der Club war voll und alle ( fast alle) Mädchen waren im Gespräch mit Gästen.
Plötzlich fing eines der Mädels ( ich weiß leider nicht mehr welche Nationalität sie hatte) an zu beten. Aber so laut, dass sie alles- sogar die Musik – übertönt hat.
Im ersten Moment war es lustig.
Alle haben gezuckt und standen kurz da wie versteinert.
” Was ist das jetzt ? “, aber sie hob ihre Stimme immer weiter und donnerte uns ihre Gebete entgegen. Vermutlich hat niemand verstanden was sie gebetet hat, aber jedem war klar, das sie betet.
Unser Chef ist zu ihr gegangen und hat gesagt, dass sie gerne beten kann, aber bitte deutlich leiser.
Keine Reaktion. Im Gegenteil.
Ihre ” Gebetsstimme” hätte man in einem Stadion ohne Mikro gehört. Es war unglaublich.
Inzwischen wurde es auch sehr unruhig. Es war ein merkwürdiges Gefühl sie so beten zu hören.
Ich kann es nicht beschreiben, aber es hatte etwas unheilvolles.
Mein Chef hat noch einmal kurz noch versucht sie zu stoppen, hatte aber keine Chance. Sie hat ihn überhaupt nicht beachtet.
Also hat er sie sanft Richtung Ausgang geschoben. Das hatte allerdings eine heftige Gegenwehr von ihr zur Folge. Also hat mein Chef etwas fester zugepackt und sie vor die Tür gesetzt.
Das ist immer schon kritisch, weil Gäste natürlich genau beobachten was da von Statten geht und packt er zu fest zu, gibt es gleich wieder schwachsinnige ” Milieudiskussionen” von wegen der Zuhälter behandelt die Frauen brutal. Aber raus musste sie.
Nun stand sie also vor der Tür und betete weiter und zwar laut und inbrünstig und rüttelte dabei immer am Türgriff, weil sie wieder rein wollte. Mein Chef hat die Tür allerdings von innen zugehalten und später dann abgeschlossen. Darauf fing sie an, an die Tür ( eine Glastür) zu hämmern – ohne ihre Gebete zu unterbrechen.
Jetzt wurde es kritisch. Sie war so in Rage, dass die Gefahr bestand, dass sie die Tür einschlägt und sich verletzt.
Also ist mein Chef raus um sie zu beruhigen, aber sie hat angefangen auf ihn einzuschlagen – und zu treten.
Schwupps lag sie auf dem Bauch ( mitten auf dem Gehsteig) , hatte die Hände auf dem Rücken und mein Chef ” saß ” rücklings auf ihr und hielt sie fest.
In der Zwischenzeit hatte das Barpersonal schon die Polizei gerufen.
Jetzt aber fing sie an zu singen. Auch wieder so laut, dass sämtliche Nachbarn sicher im Bett gestanden haben und es war mitten in der Nacht!
Immer wenn mein Chef den Griff etwas gelockert hat, hat sie sofort wieder versucht ihn anzugreifen. Also hat er sie fest nach unten gedrückt. Jetzt kamen die ersten Nachbarn und das Bild hat natürlich meinen Chef in Mißkredit gebracht.
Sitzt er da auf einer wehrlosen Frau, die mit dem Gesicht nach unten vor einem Bordell auf dem Bürgersteig liegt und laut singt.
Die Leute sehen nur was sie sehen wollen. Hätte er sie losgelassen wäre sie auf alles losgegangen was sich bewegt.
Er konnte gar nicht anders handeln, aber das sehen diejenigen, die nur die Momentaufnahme und nicht die vorangegangene Situation sehen, natürlich nicht.
Endlich war die Polzei da: Mein Chef war erlöst und hat sie ” freigelassen”. Was passiert?
In Sekundenbruchteilen greift sie sich einen Mann, der gerade in der Zuschauermenge steht und einen Rosenstrauß in der Hand hält, entreißt ihm die Blumen und fängt einen ” Voodoozauber” an.

Voodoo-Rituale: Hintergründe, Praxis und Schutzmaßnahmen: Hintergründe, Praxis und Schutzmaßnahmen

Jetzt wurde es ganz irre.
Unser Zimmerdienst glaubt an Voodoo und hat auch verstanden, was sie gesagt hat, also ist er sofort auf sie los, hat ihr die Blumen wieder entrissen und sie zertrampelt. Damit war sie natürlich nicht einverstanden, also ist sie auf den Zimmerdienst losgegangen und die beiden haben um die ” verhexten” Blumen gekämpft. Das war alles eine Sache von Sekunden. Dann hat die Polizei eingegriffen und hat die beiden getrennt. Sie fing wieder an zu beten. Es war gruselig.
Die Polizei hat sie dann mitgenommen. Vermutlich hatten schon mindestens 20 Nachbarn angerufen und sich beschwert.
Jetzt wollte aber unser Zimmerdienst nicht mehr in den Laden gehen.
Er hatte wirklich wahnsinnige Angst vor diesem Voodoozauber.
Er hat uns bis heute nicht gesagt, was genau sie gezaubert hat, aber es muss etwas sehr schlimmes gewesen sein.
Er wollte den Club partout nicht mehr betreten und auch uns, die wir draußen standen, daran hindern nach drinnen zu gehen.
Es hat auch nicht geholfen, dass die Blumen inzwischen völlig zertrampelt waren. Seiner Meinung nach war der Zauber aktiv, auch wenn die Blumen zerstört waren. Wir durften sie nicht einmal in unserem Müll entsorgen.
Mit vereinten Kräften und ewig langem Zureden ist es uns gelungen ihn zu überreden den Club wieder zu betreten.
Auch in den nächsten Tagen war er extrem wachsam und sehr ängstlich, aber eines Tages hat es sich gelegt.
Ich glaube ich bin ganz froh, dass ich gar nicht weiß, was sie gehext hat.
Gewirkt hat es offensichtlich nicht, denn es ist nichts dramatsiches passiert und jetzt ist bereits ein Jahr vergangen, also gehe ich davon aus, dass der Zauber sich erledigt hat.

Ärger liegt in der Luft!

Eigentlich konnte man den drohenden Ärger gestern schon spüren als zwei neue Gäste den Club betraten.
Die klassische Besetzung für jeden Klischeefilm zum Thema ” Zuhälter”.
Mit Schmuck behangen wie ein Weihnachtsbaum. Uhren, die mehr kosten als manche Eigentumswohnung und vermutlich sogar echt. Keine Big Bodies, aber ein provozierender Gang, der Platz schafft.
Das ganze Auftreten war eine einzige Provokation.
Unser Chef war sofort in Alarmbereitschaft, aber auch die Mädels haben sich weitgehend zurückgehalten.
Anfangs entwickelte sich die Situation fast harmlos. Die beiden haben ein paar dumme Sprüche gemacht, waren aber eigentlich ziemlich friedlich und haben das Spiel ” good boy / bad boy ” gespielt.
Der eine war der Streßmacher, der immer wieder ansatzweise Ärger gesucht hat, der andere war der, der ihn immer wieder zurück in die Spur gebracht hat.
Ich saß mit übereinandergeschlagenen Beinen auf einem Barhocker. Hatte High Heels mit Fesselriemen an.
Plötzlich griff der Streßmacher nach meinem Fuß und drehte ihn fast um, um sich den Stiletto genau anzusehen.
Ich habe nur gesagt: ” Freund, heute wäre doch ein guter Tag mit gutem Benehmen anzufangen”.
Er hätte sich noch nie im Leben benehmen müssen und würde ganz sicher heute nicht damit anfangen. Aber meinen Fuß hat er losgelassen und zum Glück auch kein weiteres Interesse an mir gezeigt.
Die beiden waren mir zutiefst zuwider.
Aus welchem Grund auch immer hat sich aber eines unserer Mädels darauf eingelassen mit dem ” good boy” auf einen Hausbesuch gehen zu wollen. Ich – und auch die anderen Mädels – waren völlig geschockt über diese Naivität und haben sofort versucht das zu verhindern. Sie war erst fast sauer auf uns weil wir sie davon abhalten wollten. Er wäre schließlich der ” good boy ” und mit dem anderen würde sie ja nicht gehen…
Bevor wir lange diskutieren konnten hat unser Chef sich eingemischt und diesen Hausbesuch ” verboten”. Hat sich das schon kassierte Geld von ihr geben lassen, um es dem ” good boy” zurückzugeben und dann war alles eins…Der “bad boy” fühlte sich in seiner Ehre verletzt und ist sofort auf unseren Chef losgegangen, der good boy dazwischen. Es gab eine ziemliche Rangelei, die glücklicherweise auf einen schmalen Gang innerhalb des Clubs beschränkt war, so dass weder Gäste noch Mädels in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Der ” good boy” hat allerdings vermutlich wirklich das schlimmste verhindert, in dem er wie eine Mauer zwischen dem ” bad boy ” und unserem Chef stand und die Schläge weitgehend abgewehrt hat.
Natürlich haben wir die Polizei gerufen, wir wussten ja nicht wie weit das eskalieren würde.
Wie auch immer – die drei sind – zusammen mit anderen Gästen, die notfalls unseren Chef verteidigen wollten- auf der Straße gelandet. Dort gab es dann noch einigen Streß, aber der ” good boy” hat diesen rasenden Stier irgendwie beruhigen und ihn in ein Taxi verfrachten können.
Ganz so ” harmlos” wie es sich anhört war es nicht. Der “bad boy” hat vor Wut geschäumt und wüste Drohungen ausgestoßen, die man bei solchen Typen natürlich auch bitterernst nehmen muss.
Wir hatten solche Situation schon, bei denen die ” Unruhestifter ” am gleichen, bzw. am nächsten Tag zurückgekommen sind, aber da kommt dann wie gesagt nicht mehr nur die Polizei.
Einmal konnten wir drinnen noch gar nicht abschätzen, dass es wieder kurz vor der Eskalation stand, als wir fast zufällig gesehen haben, dass es draußen von SEK Leuten nur so wimmelte.
Wir haben drinnen glücklicherweise nicht viel davon mitbekommen, das wurde alles draußen erledigt, aber es war ein beängstigendes Szenario.
Ich muss das nicht haben.
Also bin ich zu den Flattervögeln gefahren.

Jetzt mal Klartext über Huren: Wie man Zuhälter wird und bleibt

Heute hatte ich schon 5 Zugriffe über den Suchbegriff: ” Zuhälter werden”.
Ohne demotivieren zu wollen: Zuhälter ist kein Ausbildungsberuf, den man erlernen kann.
Ich hatte noch nie einen Zuhälter, kenne aber einige Frauen, die einen hatten, daher kann ich persönlich nicht viel schreiben- nur vom ” Hörensagen” berichten.
Vermutlich haben viele ein völlig falsches Bild von Zuhältern, daher habe ich bei amazon eine Buchempfehlung gesucht, die ich denen, die ” Zuhälter werden” wollen, zur Lektüre empfehle.
Persönlich bin ich bei der Kurzbeschreibung etwas hin – und hergerissen:
Ich kenne keine Hure, die Vaseline benutzt, dafür gibt es x- Sorten
Gleitmittel

.
” Faulheit, Geldgier und Nymphomanie ” sind auch keine Eigenschaften, die man über jede Hure ” kippen” kann ( Zitat).
Aber das Buch räumt mit dem typischen Vorurteil auf – und das fand ich erwähnenswert:
Die meisten Leute denken, ein Zuhälter hat mindestens 20 Frauen, alle übersäht mit blauen Flecken von der täglichen Dresche. Abends wird abkassiert, und wenn die Kohle nicht stimmt, gibt`s was auf die Ohren.
Was für ein Schwachsinn!
Jetzt mal Klartext über Huren: Wie man Zuhälter wird und bleibt

Wie oft kann eine gute Hure? Und wie viel Vaseline braucht sie im Monat? Hier schreibt ein Insider, wie das Puffgeschäft wirklich funktioniert. Und wie die Männer und Frauen des Milieus ticken.Die meisten Leute denken, ein Zuhälter h (more…)

Über Zuhälter & Straßenprostitution

Gestern war es sehr ruhig, aber trotzdem spannend.
Zwei ” Milieugrößen” waren zu Besuch und haben ein bischen aus dem Nähkästchen geplaudert.
Das ist nicht ungewöhnlich. Auch wenn die Clubs verschiedene Ausrichtungen haben kennen sich die Chefs untereinander und besuchen sich teilweise auch gegenseitig in ihren Läden und plaudern freundschaftlich miteinander.
Einer der beiden von gestern ist Zuhälter auf dem Straßenstrich.
Ich kann es immer kaum glauben, aber ich höre es immer wieder von verschiedenen Seiten, dass die Mädels auf dem Straßenstrich zu den ” Großverdienern” unter uns gehören.
Mädels untereinander gehen meistens sehr offen mit Zahlen um und im Winter kommen ab und zu einige Ladies aus verschiedenen Städten in die Clubs, weil es auf der Straße zu kalt ist.
Auch da habe ich teilweise schon unglaubliche Summen im 5-stelligen Bereich gehört, die da umgesetzt werden. Natürlich kassiert der Zuhälter davon etwas ab, die Zimmer müssen auch ” angemietet” werden, aber trotzdem bleibt wohl einiges übrig.
Für mich käme das absolut nicht in Frage, aber ich kenne einige Mädels, die sich draußen wohler als im Club fühlen.
Auch wenn es die gleiche Branche ist, ist es doch ein ganz anderes arbeiten.
Ohne Zuhälter geht auf der Straße vermutlich wirklich nichts. Da brauchen die Mädels ” Schutz “.
Bei uns im Club ist es genau entgegengesetzt. Mädchen, die Zuhälter haben dürfen bei uns nicht arbeiten.
Daher gehen viele Mädels auch in andere Städte, wenn sie im Winter in die Clubs kommen. Der Zuhälter ist offensichtlich nur für die ” Heimatstadt” verantwortlich und ist dann nicht vor Ort, so dass es im Club keine Probleme gibt.
Vielleicht bin ich von den Medien zu sehr beeinflusst, aber ich bin sehr skeptisch wenn die Mädels ihre Zuhälter in den Himmel loben. Ich kann mir das kaum vorstellen, dass immer alles so ” easy going” ist, wie es oft geschildert wird. Andererseits erlebe ich die Branche selbst ja auch anders als es in den Medien oft dargestellt wird, vielleicht sind also auch viele Zuhältergeschichten übertrieben.
Der Gast gestern war nicht unsympathisch, eigentlich ein sehr witziger Typ.
Natürlich macht er bei uns keine Geschäfte und kann sich ganz locker geben, schließlich ist er einfach nur zu Besuch.
Eigentlich erlebe ich alle aus dieser Szene immer als interessante Gespächspartner, die sehr offen reden, sich über Neuigkeiten austauschen und miteinander sehr respektvoll umgehen.
Vielleicht liegt es aber einfach daran, dass die, die sich untereinander kennen und respektieren auch ” saubere ” Läden führen und keine illegalen Bordelle im 3. Hinterhof betreiben.
Ich fand das Gespräch mit ihm jedenfalls sehr spannend!

Mann wird nach Sex mit einer 14-jährigen Prostituierten freigesprochen

Mann wird nach Sex mit einem 14-jährigem Mädchen freigesprochen
Ausschlaggebend für den Freispruch war, dass das Mädchen zur damaligen Zeit bereits seit 3 Jahren als Prostituierte gearbeitet hat ( also seit ihrem 11.Lebensjahr!) und somit die Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung gehabt hätte.
Bei uns im Club wäre es undenkbar, dass Minderjährige bei uns arbeiten. Die Volljährigkeit ist Vorraussetzung und wird im Zweifelsfall auch überprüft. In den Clubs finden regelmäßig Razzien statt, insofern gibt es auch keine Ausnahmen.
Auf der Straße ist es sicher anders. Ich kenne einige Kolleginnen, die mit 14 oder 16 Jahren angefangen haben – alle auf dem Straßenstrich.
Wenn ich jetzt darüber nachdenke ist es sicher ein Riesenproblem.
Die Straße ist für die minderjährigen die einzige Möglichkeit überhaupt in diesem Job arbeiten zu können, aber dort ist es auch extrem gefährlich und ohne Zuhälter geht vermutlich gar nichts.
In den Clubs wären die Mädchen sicherer, aber es zu legalisieren, dass minderjährige offiziell im Bordell arbeiten dürfen halte ich auch für falsch.
Auf der Straße rutschen sie aber in eine ” Grauzone ” und damit in den Abgrund.
In der Regel wird es sich um ” Beschaffungsprostitution” handeln um den Drogenbedarf zu decken.
Auch das ist in Clubs eher die absolute Ausnahme, weil natürlich von Zeit zu Zeit auch Drogenrazzien durchgeführt werden.
Dem Freier glaube ich sogar, dass er kein wirkliches Unrechtsbewußtsein hatte. Mädchen, die seit 3 Jahren auf der Straße arbeiten haben jegliche Kindheit abgelegt und wirken um Jahre älter als sie wirklich sind.
An sich sehr tragisch!

« Older Entries