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Es kommt immer anders als man denkt:-)

Gestern hatte ich einen Plan:-)
Ich wollte eigentlich kurz in den Winterclub fahren, weil ein Mädchen Geburtstag hatte und die anderen eine Überraschungsparty geplant hatten.
Kurz – dachte ich…so 1-2 Stündchen.
Als ich ankam war schon helle Panik ausgebrochen.
Ein extrem guter Gast, der über ein Jahr nicht mehr dort war, hatte angerufen und 5! Mädels in sein Büro bestellt, u.a. auch das Geburtstagskind. Na super!
Die Mädels waren in heller Aufregung, weil er dafür bekannt ist, dass er in einer Nacht ein Vermögen ausgibt, er soll zwar extrem anstrengend, aber auch sehr großzügig sein. Ich habe ihn nie kennengelernt.
Am Samstag sind sowieso immer relativ wenige Mädels da und daher hatte mich die Chefin gebeten zu bleiben, weil ja nun auf einen Schlag 5 Mädels weg waren und der Gast auch alle fünf von vornherein für 5 Stunden gebucht hatte. Na super! Soweit zu meinem Plan KURZ zu bleiben.
Klar bin ich geblieben, schließlich hätte ich die anderen nicht hängen lassen können.
Wir waren also nur noch sieben, und das ist schon sehr wenig.
Am Freitag ist es wohl auch ziemlich lange gegangen, so dass einige noch in den Seilen hingen und die Chefin auch keine weiteren Mädchen mehr erreicht hat, die noch arbeiten wollten.
Meinen Schrank habe ich dort noch und so war es auch kein Problem spontan zu bleiben und zu arbeiten.
Es hat mir an sich auch ganz gut gepasst, weil ich nächstes oder übernächstes Jahr für ca. 6 Monate ins Ausland gehen will und dabei u.a. Thailand ins Auge gefasst habe.
Eines der übriggebliebenen Mädels ist Thailänderin und so konnte ich sie zu vielem was ich so wissen wollte ausfragen.
Kurz vor Mitternacht rief dieser Freak wieder im Club an und bestellte 2 weitere Mädels, die er schon aus der Vergangenheit kannte und eine wollte er ” umtauschen” und dafür dann auch noch eine andere.
Jetzt waren wir also nur noch fünf! Eine Katastrophe! 12 wären schon extrem wenig gewesen, aber fünf ?
Eigentlich kann man mit fünf Frauen gleich schließen- da bleibt eh kaum ein Gast.
So war es dann auch- fast alle Gäste sind in 4er oder 5er Gruppen gekommen und natürlich gleich wieder gegangen.
Die Lady, die von dem Freak zurückkam erzählte dann erst einmal was da so abgeht.
Es waren noch 2 weitere Männer, aber auch noch drei weitere Frauen aus einem anderen Club da.
Diese drei Frauen haben sich wohl mit den anderen beiden Männern vergnügt, während unsere Ladies sich nur um den Freak gekümmert haben.
Diese ganze Session fand in seinem Büro! statt und er lag nackt auf dem Boden und gab ” Regieanweisungen”, welche Frau was zu tun hätte.


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Wer ihn wo wie anfassen solle usw. Das ganze Nonstop.
Etwas irre scheint er zu sein. Erst sollten z.B. alle neben ihm knien und ihn da und dort anfassen, dann alle gleichzeitig aufstehen und auf seinen Schwanz spucken und solche Dinge. Naja…!
Mit Regieanweisungen zu arbeiten ist ja gar nicht mein Ding!
Ich war ganz froh, dass ich ihn nicht kannte und er mich nicht ” bestellt ” hatte.
Wir anderen hatten dann aber auch noch Glück- ich im besonderen. Ich bin mit einem wirklich süßen Gast für eine Stunde im Jacuzzi verschwunden und hatte dort viel Spaß mit ihm.
Der Freak hatte zwischendurch noch einmal verlängert und die Ladies alle für 5 weitere Stunden gebucht und außerdem noch flaschenweise Champagner nachbestellt.
Das verrückte war: Die Thailänderin hatte mir erzählt, dass sie gerade in Thailand ein Haus mit 3 Stockwerken und 15 Zimmern als Altersvorsorge gebaut hatte und exakt diese Summe, die sie für ein 15-Zimmer-Haus inkl. Grundstück in Thailand bezahlt hatte, hatte dieser Freak nun bereits für seine Session mit den Mädels auf der Uhr!
In einer einzigen Nacht! Eine andere Lady hatte sich gerade ein nagelneues Auto gekauft- für diese Summe hätte sie davon zwei kaufen und noch in den Urlaub fahren können. Unglaublich!
Zum Feierabend kamen noch zwei Gäste von denen der eine nach oben gegangen ist und der andere einfach nur an der Bar sitzen und plauschen wollte.
Auch wieder mein Part, aber das war okay, weil ich im Winterclub ja schließlich an den Getränken verdiene und der Gast auch sehr interessant war.
Als ich dann dachte nun endlich gehen zu können bat mich die Chefin doch kurz einmal mit ihr zu dem Freak zu fahren. Er hatte schon wieder Champagner bestellt, den sie ihm bringen wollte und außerdem hätten die Mädels wohl gesagt, dass ich unbedingt auch kommen soll, schon um mit dem Geburtstagskind zu feiern.
Ich habe ihr gesagt, dass das was ich da gehört habe überhaupt nicht mein Ding ist und ich denke, dass es keine gute Idee wäre mich mitzunehmen.
Sie sagte aber, schau’ ihn Dir an- Du kannst ja immer noch entscheiden, ob Du bleibst oder gehst, aber wenn du bleibst kannst Du mit ihm noch viel Geld verdienen.
Erfahrungsgemäß verlängert er bis in den späten Nachmittag.
Es ist wohl schon in der Vergangenheit schon vorgekommen, dass am nachmittag wirklich die Mädels komplett ” ausgetauscht” werden mussten, weil sie nicht mehr konnten, während er fit wie ein Turschuh war.
Neugierig war ich schon auf ihn weil das natürlich schon ein Extremfall ist und ich den Gast gerne einmal sehen wollte.
Ich habe also mit der Chefin ganz klar abgesprochen, dass ich entscheide ob ich bleibe oder nicht und wenn es mir nicht gefällt, dann gehe ich mit ihr sofort wieder raus. Okay.
Also sind wir hin und HILFE!
Es war exakt so, wie das ” Austauschmädel” berichtet hatte.
Er lag noch immer nackt auf dem Fußboden!, die 7! Mädels alle kniend um ihn herum und er gab in der Tat ” Regieanweisungen ” und ließ sich durch uns auch gar nicht stören.
Die anderen beiden Männer und die drei Frauen aus dem anderen Club habe ich nicht gesehen.
Ein Mann hatte uns allerdings die Tür geöffnet.
Vermutlich gehörte er zu den anderen- war aber komplett – mit Anzug, Hemd und sogar Weste angezogen.
Ich wollte mir diesen Freak nun genauer ansehen und bin zu ihm gegangen und habe mich leicht nach vorne gebeugt um ihn anzusehen.
Kaum hatte er mich wahrgenommen sagte er sofort: Nein! Das geht gar nicht! Das passt mit uns nicht!
Ich hatte nicht einmal etwas gesagt:-)
Aber ich war sehr froh – es hätte nicht gepasst- da stimme ich ihm zu.
So hatte ich dann also endlich Feierabend.
Das zum Thema Plan!
Es war mal wieder spannend die Nase ins Nachtleben zu halten, aber ich bin auch froh über meine Entscheidung und werde sie nicht revidieren.

Atempause

Im Moment bin ich hin – und hergerissen…und weiß nicht, was ich tun soll.
Gestern hatte ich massive Probleme mit meiner “Krimilady” und jetzt haben wir eine Stufe erreicht, die dunkelrot blinkt und alle Sirenen in Gang setzt.
Einer ihrer ” Jungs” hat mich sehr konkret und auch sehr massiv bedroht und auch keinen Zweifel daran gelassen, dass er es sehr ernst meint. Zusammengefasst: Ich soll in Zukunft meine ” Schnauze” halten und mich nicht einmischen, sonst….
Dieser Mensch ist leider auch nicht zu Scherzen aufgelegt.
Im Moment weiß ich gar nicht genau was ich machen soll. Ich hatte Zeugen für die Drohung ( er hat u.a. gedroht mir eine Kugel durch den Kopf zu jagen), könnte ihn also rein theoretisch anzeigen nur bringt das nicht viel.
Vermutlich macht es das alles schlimmer, weil die Polizei mich nicht schützen kann und mit einer Anzeige gebe ich meine persönlichen Daten ( Name/ Adresse) preis.
Da er ” nur ” gedroht hat, verläuft so eine Anzeige auch im Sand.
Gegendrohungen wären nicht mein Stil, außerdem würde das zur Eskalation führen.
Selbst mein Chef scheint nun in der Zwischenzeit Angst vor diesen Leuten zu haben, denn er hat trotz dieses Vorfalls keine Konsequenzen gezogen und das ist kritisch, denn stärkt er diese Leute, die ihm noch mehr auf der Nase herumtanzen werden.
Es kann ja eigentlich nicht sein, dass das übelste Millieu zu uns ( in seinen! Laden) kommt und dort ungestraft ” seine Mädchen” bedroht. Damit macht er sich in der Branche zum Lutscher und öffnet dem Gesocks die Tür.
Madame darf auch weiter arbeiten und Mädels abziehen, bzw. sie subtil bedrohen und ihre Besucher- darunter alles was mit Drogenhandel und Milieu zu tun hat in unserem Laden ” als Besuch ” empfangen.
Ich verstehe das nicht!
Einerseits ist es ihm wichtig, dass “seine Frauen” keine Zuhälter haben und jetzt duldet er die Zuhälter sogar IN seinem Laden und greift nicht einmal ein, wenn sie IN seinem Laden vor Zeugen! Frauen massiv bedrohen!
Da läuft also ordentlich etwas aus dem Ruder.
Ich möchte mir keinen Schutz = Zuhälter organisieren müssen, um einigermaßen ” angstfrei” arbeiten zu können, also wird es für mich keine andere Konsequenz geben können als im Sommerclub aufzuhören.
Es ist schade, ärgert mich aber auch maßlos, denn hätte er früher reagiert ( als sie bei den Flattervögeln Hausverbot bekommen hat), hätte er ihr gleich am Anfang den Boden entzogen. Jetzt aber hat sie das Zepter in der Hand und er spielt ( muss er vielleicht sogar) nach ihren Regeln. Unfassbar!
Es zeigt wieder einmal, dass man drohendes Unheil wirklich im Keim ersticken muss- so wie es der Flattervogelchef getan hat.
Im Winterclub wäre so eine Entwicklung undenkbar, auch wenn die Chefs ( Chef & Chefin) noch sehr jung sind, aber sie werden in der Branche respektiert und sind unantastbar. Undenkbar das andere Zuhälter IN den Club kämen und dort ungestraft Mädels bedrohen würden.
Ich bin nicht sicher, ob die Gefahr gebannt ist, wenn ich in den Winterclub umziehe.
Ich habe natürlich gestern “gegengehalten” und ihn damit noch mehr gereizt, aber ich konnte nicht einfach ruhig sein und mir seine Beleidigungen & Drohungen unkommentiert anhören.
Ich schätze damit habe ich es nicht besser gemacht.
Und wieder bin ich beim Eingangssatz: ich weiß nicht was ich tun soll!
UPDATE:
Ich habe mich entschieden und auch schon alles klar gemacht: Ab Dienstag arbeite ich wieder ausschließlich in meinem Winterclub.
Da Madame ja weiter im Sommerclub arbeiten und konspirieren darf, würde sich im Sommerclub eine Eskalation nicht vermeiden lassen und da ist mir mein Leben und ein unversehrter Körper lieber als mich auf ein Kräftemessen einzulassen.

Sommer oder Winter?

Die letzten Tage waren anstrengend!
Man sollte denken, es läuft in allen Clubs ähnlich ab, aber es ist ein so großer Unterschied zwischen meinem ” Sommer-und Winterclub “, dass man meinen könnte, ich arbeite in zwei völlig verschiedenen Jobs.
Während es im Sommerclub ausdrücklich verboten ist, dass wir von uns aus Gäste ansprechen, ist es im Winterclub ausdrücklich erwünscht.
Das ist schon eine Umgewöhnung.
Ist man im Winterclub nicht schnell genug, haben andere Mädchen den Gast bereits angesprochen und klar gemacht.
Während wir im Sommerclub relativ entspannt mit den Gästen reden können, muss der Gast sich im Winterclub in wenigen Minuten entscheiden, ob er zumindest erst einmal Champagner für die Lady bestellt.
Kaum ist das Glas oder die Flasche leer muss er die nächste Entscheidung treffen.
Champagner oder Zimmer oder Abflug, bzw. er bleibt alleine sitzen bis sein Glas auch leer ist. Dann muss er neu bestellen oder gehen.
Das wird natürlich “charmant” verpackt, so dass der Gast nicht zu sehr das Gefühl hat unter Druck zu stehen, aber so funktioniert es nun einmal.
Natürlich ist das in Edelclubs auch die Regel – mein Sommerclub bildet da die absolute Ausnahme- aber für mich ist es erst einmal wieder eine Umgewöhnung.
Eigentlich ist das auch richtig. Ein Bordell ist nun einmal keine Bar, und auf der anderen Seite war es auch sehr entspannend, eben nicht einfach kostenlos die ” Unterhaltungsdame” zu spielen.
Eigentlich hat es mich im Sommerclub nie gestört, weil ich ja immer die Wahl habe.
Ich muss mich ja nicht kostenlos unterhalten und wenn ich es mache, dann freiwillig.
Aber jetzt wo ich wieder den Unterschied sehe, ist die Regelung im Winterclub doch die bessere, schließlich schlagen wir uns ja die Nächte um die Ohren um Geld zu verdienen und nicht weil wir ein Gespräch suchen.
Aber es ist jetzt wieder ungewohnt umzudenken, aber daran gewöhne ich mich wieder ganz schnell.
Ganz schwierig war für mich die frühe Anfangszeit. Ich musste mich wirklich beeilen um pünktlich da zu sein und das hat mich gestresst.
Wenn man ein paar Monate die Zeit völlig frei einteilen kann, ist es erst einmal eine Umgewöhnung, wenn plötzlich zwei Stunden fehlen.
Auch die Gäste sind völlig anders.
Während der Sommerclub ja eher von Stammgästen lebt, die man dann auch alle bald kennt, trifft man im Winterclub fast ausschließlich internationale Gäste, die geschäftlich in der Stadt sind.
Die Gäste sind interessanter – aber vermutlich auch deswegen weil man nicht schon x-mal mit ihnen gesprochen hat.
Die lange Arbeitszeit hat mich nicht so sehr gestört, aber das lag eher daran, dass ich viele Mädchen ewig nicht gesehen hatte und wir viel zu erzählen hatten.
Das war eigentlich das schönste an den vergangenen beiden Tagen: Die Mädels alle wiederzusehen.
Ein Außenstehender hätte mich vermutlich für einen Superstar in der Szene gehalten, weil sich einige so sehr gefreut haben und gar nicht aufgehört haben mich zu drücken:-)
Eines meiner ” Lieblingsmädels” ist mir sogar auf Toilette hinterhergekommen, weil sie mir sooo viel zu erzählen hatte.
Aber ich habe mich auch riesig gefreut!
Entspannend fand ich auch, dass man nicht die ganze Zeit ” on-air” ist.
Im Sommerclub gibt es keine Rückzugsmöglichkeiten.
Man ist ständig präsent und kann von jedem Gast angesprochen werden.
Klar muss man sich mit ihm nicht unterhalten wenn man nicht will, aber dadurch, dass der Club viel kleiner ist hat man kaum Möglichkeiten sich zurückzuziehen.
Im Winterclub gibt es verschiedene Rückzugsmöglichkeiten, vor allem aber die ” Umkleidekabine” der Mädchen. Der Raum ist ziemlich groß- dort stehen fast 40 Schränke, zwei große Tische und 10 Stühle.
Bevor man sich mit einem Gast langweilen muss, weil kein anderer Platz frei ist – und man aus diesem Grund neben dem Gast sitzenbleiben muss – können wir im Winterclub in den Keller gehen.
Im Gegenteil – gibt ein Gast keinen Drink aus – an dem wir ja Provision verdienen- sollen wir sogar aufstehen, damit entweder ein anderes Mädchen die Chance bekommt, oder der Gast eben keine kostenlose Unterhaltung genießen kann.
Im Keller ist immer etwas los:-)
Noch ist es mir zu früh wieder täglich dort zu arbeiten. Der Sommer ist noch nicht vorbei:-)
Im Winter passt das dann wieder. Jetzt ist es fast noch hell wenn ich losgehen muss und das gefällt mir nicht.
Aber es waren schon einmal schöne Tage!
Nächste Woche bin ich auch wieder einen Tag dort, aber dann bleibe ich vermutlich bis Oktober noch im Sommerclub.

Nachwuchssorgen im Edelbordell?

Nachdem nun die Chefin meines Winterclubs mich im August schon für einige Tage gebucht hat, rief nun gerade eine Kollegin an, ob ich nicht Lust habe nächste Woche in einem fast 300km entfernten Club zu arbeiten.
Auch dort scheint es im August Engpässe bei den Mädels zu geben.
Gute Mädels, die im Edelbordell arbeiten können und wollen scheint es im Moment nicht so viele zu geben?!
Sie arbeitet dort ab und zu und ist begeistert von diesem Club, soll wohl ein wirklich schöner Club mit sehr guten Gästen sein.
Aber ich bleibe hier- ich bin hier auch zufrieden und bin nicht so gerne auf Achse.
Hat mich nur gewundert – schon der 2. Club, der händeringend Mädels sucht und schon in anderen Städten Ausschau hält.

Ferienzeit

Die Ferienzeit schlägt nach wie vor voll durch.
Ich war gestern nur 2 Stunden im Club und bin gelangweilt wieder gegangen.
Meine Zeit ” absitzen ” und mich ” vollquatschen ” lassen will ich ja auch nicht:-)
Jeden Tag die gleichen ( Stamm-) Gäste, die sowieso fast jeden Tag da sind und einfach nur reden wollen- das macht mir keinen Spaß.
Passenderweise hat meine Chefin aus dem Winterclub gestern angerufen, ob ich im August nicht schon für einige Tage kommen möchte und ja! ich muss sagen, ich habe wieder Lust auf meinen Winterclub!
Im August bin ich dort jetzt erst einmal für 3 Wochenenden eingetragen.
Normalerweise ist es ja im Winterclub so, dass man dort nicht gleichzeitig in einem anderen Club arbeiten darf. Vermutlich hat die Chefin ” Angst” , die Gäste würden mit den Frauen hin- und herwandern.
So ist es natürlich für mich ideal. Sie weiß ja, dass ich im Sommer in meinem anderen Club bin und jetzt kann ich erstmalig in beiden Clubs arbeiten, weil sie ja diejenige war,die mich für einige Tage haben wollte.
In Zeiten wie diesen geht mir der “Sommerclub” ab und zu auf die Nerven, weil wir ja nicht einmal an den Getränken etwas verdienen und viele Stammgäste den Club zwar einigermaßen beleben, aber eben nur reden wollen und davon haben wir ja nichts.
Im Winterclub werden wir über die Getränkeprovision auch für das reden bezahlt und dann macht mir das gar nichts aus:-)
Wenn dort nicht die festen Öffnungszeiten wären, wäre ich schon längst wieder dort.
Die Chefin hat sie jetzt sogar noch einmal verschoben, so dass wir zwar erst um 22.00 da sein müssen, aber dann bis um 05:30 Uhr und bis ich dann im Bett liege ist es 07.00 Uhr. Das ist mir in der Woche zu spät.
Gestern bin ich z.B. erst um 00.40 im Club gewesen und schon um 02:40 Uhr gegangen.
Das kann ich im Winterclub nicht. Dafür verdiene ich dort natürlich immer, aber im Moment ist mir die Freiheit wichtiger als der Verdienst und daher bin ich noch im Sommerclub, freue mich jetzt aber auch auf die Mädels und die Gäste des Winterclubs.

Voodoo

Es ist wie verhext.
Vorgestern war ich nicht im Club – da soll es sehr voll gewesen sein.
Gestern war ich da und es war wieder leer und langweilig.
Auf dem Rückweg muss ich an meinem ” Winterclub ” vorbei – dort war es rappelvoll. Es standen x Taxen vor der Tür.
Schon komisch manchmal.
Die Clubs liegen kaum 1 km auseinander und die Besucherfrequenz ist so unterschiedlich.
Leider weiß man vorher nie, wann was wo los ist.
Bei meinem ” Glück” im Moment würde ich vermutlich immer auf das falsche Pferd setzen:-)
Also bleibe ich konsequent und unterscheide nur zwischen ” Sommer & Winter “.
Aber so kann ich Euch heute die versprochene Vodoogeschichte erzählen.

Passiert ist es letzten Sommer:
Der Club war voll und alle ( fast alle) Mädchen waren im Gespräch mit Gästen.
Plötzlich fing eines der Mädels ( ich weiß leider nicht mehr welche Nationalität sie hatte) an zu beten. Aber so laut, dass sie alles- sogar die Musik – übertönt hat.
Im ersten Moment war es lustig.
Alle haben gezuckt und standen kurz da wie versteinert.
” Was ist das jetzt ? “, aber sie hob ihre Stimme immer weiter und donnerte uns ihre Gebete entgegen. Vermutlich hat niemand verstanden was sie gebetet hat, aber jedem war klar, das sie betet.
Unser Chef ist zu ihr gegangen und hat gesagt, dass sie gerne beten kann, aber bitte deutlich leiser.
Keine Reaktion. Im Gegenteil.
Ihre ” Gebetsstimme” hätte man in einem Stadion ohne Mikro gehört. Es war unglaublich.
Inzwischen wurde es auch sehr unruhig. Es war ein merkwürdiges Gefühl sie so beten zu hören.
Ich kann es nicht beschreiben, aber es hatte etwas unheilvolles.
Mein Chef hat noch einmal kurz noch versucht sie zu stoppen, hatte aber keine Chance. Sie hat ihn überhaupt nicht beachtet.
Also hat er sie sanft Richtung Ausgang geschoben. Das hatte allerdings eine heftige Gegenwehr von ihr zur Folge. Also hat mein Chef etwas fester zugepackt und sie vor die Tür gesetzt.
Das ist immer schon kritisch, weil Gäste natürlich genau beobachten was da von Statten geht und packt er zu fest zu, gibt es gleich wieder schwachsinnige ” Milieudiskussionen” von wegen der Zuhälter behandelt die Frauen brutal. Aber raus musste sie.
Nun stand sie also vor der Tür und betete weiter und zwar laut und inbrünstig und rüttelte dabei immer am Türgriff, weil sie wieder rein wollte. Mein Chef hat die Tür allerdings von innen zugehalten und später dann abgeschlossen. Darauf fing sie an, an die Tür ( eine Glastür) zu hämmern – ohne ihre Gebete zu unterbrechen.
Jetzt wurde es kritisch. Sie war so in Rage, dass die Gefahr bestand, dass sie die Tür einschlägt und sich verletzt.
Also ist mein Chef raus um sie zu beruhigen, aber sie hat angefangen auf ihn einzuschlagen – und zu treten.
Schwupps lag sie auf dem Bauch ( mitten auf dem Gehsteig) , hatte die Hände auf dem Rücken und mein Chef ” saß ” rücklings auf ihr und hielt sie fest.
In der Zwischenzeit hatte das Barpersonal schon die Polizei gerufen.
Jetzt aber fing sie an zu singen. Auch wieder so laut, dass sämtliche Nachbarn sicher im Bett gestanden haben und es war mitten in der Nacht!
Immer wenn mein Chef den Griff etwas gelockert hat, hat sie sofort wieder versucht ihn anzugreifen. Also hat er sie fest nach unten gedrückt. Jetzt kamen die ersten Nachbarn und das Bild hat natürlich meinen Chef in Mißkredit gebracht.
Sitzt er da auf einer wehrlosen Frau, die mit dem Gesicht nach unten vor einem Bordell auf dem Bürgersteig liegt und laut singt.
Die Leute sehen nur was sie sehen wollen. Hätte er sie losgelassen wäre sie auf alles losgegangen was sich bewegt.
Er konnte gar nicht anders handeln, aber das sehen diejenigen, die nur die Momentaufnahme und nicht die vorangegangene Situation sehen, natürlich nicht.
Endlich war die Polzei da: Mein Chef war erlöst und hat sie ” freigelassen”. Was passiert?
In Sekundenbruchteilen greift sie sich einen Mann, der gerade in der Zuschauermenge steht und einen Rosenstrauß in der Hand hält, entreißt ihm die Blumen und fängt einen ” Voodoozauber” an.

Voodoo-Rituale: Hintergründe, Praxis und Schutzmaßnahmen: Hintergründe, Praxis und Schutzmaßnahmen

Jetzt wurde es ganz irre.
Unser Zimmerdienst glaubt an Voodoo und hat auch verstanden, was sie gesagt hat, also ist er sofort auf sie los, hat ihr die Blumen wieder entrissen und sie zertrampelt. Damit war sie natürlich nicht einverstanden, also ist sie auf den Zimmerdienst losgegangen und die beiden haben um die ” verhexten” Blumen gekämpft. Das war alles eine Sache von Sekunden. Dann hat die Polizei eingegriffen und hat die beiden getrennt. Sie fing wieder an zu beten. Es war gruselig.
Die Polizei hat sie dann mitgenommen. Vermutlich hatten schon mindestens 20 Nachbarn angerufen und sich beschwert.
Jetzt wollte aber unser Zimmerdienst nicht mehr in den Laden gehen.
Er hatte wirklich wahnsinnige Angst vor diesem Voodoozauber.
Er hat uns bis heute nicht gesagt, was genau sie gezaubert hat, aber es muss etwas sehr schlimmes gewesen sein.
Er wollte den Club partout nicht mehr betreten und auch uns, die wir draußen standen, daran hindern nach drinnen zu gehen.
Es hat auch nicht geholfen, dass die Blumen inzwischen völlig zertrampelt waren. Seiner Meinung nach war der Zauber aktiv, auch wenn die Blumen zerstört waren. Wir durften sie nicht einmal in unserem Müll entsorgen.
Mit vereinten Kräften und ewig langem Zureden ist es uns gelungen ihn zu überreden den Club wieder zu betreten.
Auch in den nächsten Tagen war er extrem wachsam und sehr ängstlich, aber eines Tages hat es sich gelegt.
Ich glaube ich bin ganz froh, dass ich gar nicht weiß, was sie gehext hat.
Gewirkt hat es offensichtlich nicht, denn es ist nichts dramatsiches passiert und jetzt ist bereits ein Jahr vergangen, also gehe ich davon aus, dass der Zauber sich erledigt hat.

Aberglaube & Zauber

Zu dem Kommentar von Waldmeister ist mir noch einiges eingefallen.
In den meisten Clubs finden sich die unterschiedlichsten Nationalitäten und damit auch verschiedene Mentalitäten.
In meinem ” Winterclub” hatten wir letztes Jahr auch einen Katastrophentag.
Wir dachten schon die Straße sei gesperrt. Es kam kein Mensch- aber wirklich niemand.
Salz hat nicht geholfen ( jetzt kenne ich dank “Waldmeister” einen neuen ” Trick”) , ein Mädchen hat einen ” Kaffeezauber ” probiert, auch der half nicht.
Das war eine ganz komplizierte Angelegenheit, insofern kann ich Euch gar nicht mehr sagen, wie genau das funktionieren soll. Ich habe es vergessen. Aber es hat ja auch nicht geholfen:-)
Unsere Hausdame erzählte dann noch von einem Mädchen, das einmal die komplette Eingangstür ( von innen) mit irgendeiner schmierigen Substanz eingerieben hatte. Die Hausdame war außer sich und hat sie sofort alles wieder abschrubben lassen. Die Hausdamen haben es auch nicht immer leicht:-) Auf x-Mädels “aufzupassen” ist bestimmt so ähnlich wie einen Flohzirkus zu hüten.
Jedenfalls war uns an diesem Abend langweilig und dann ziehen sich einige von uns oft nach unten in unseren Aufenthaltsraum zurück und das haben wir auch an dem Abend gemacht. Zum Glück!
Eine schwarze Frau ( ich weiß nicht mehr welche Nationalität sie hatte), hat unten ein Feuer gemacht!
Mitten im Aufenthaltsraum auf dem Fußboden, der zum Glück gefließt ist.
Sie saß davor und war wie in Trance und hat uns erst gar nicht bemerkt.
Wir haben das Feuer natürlich sofort ausgemacht und eine Kollegin hat die Chefin gerufen, die fast aus dem ” Anzug gesprungen” ist. Das Mädchen musste sofort ihre Sachen packen und gehen.
Auch das sollte eine Art Zauber sein, aber da verzichte ich dann lieber auf Gäste…
Sie war in einem Zustand jenseits von gut & böse und hätte das Feuer gar nicht unter Kontrolle gehabt.
Nicht auszudenken, was alles hätte passieren können.
So ein Mädchen ist natürlich nicht tragbar. Man kann nie wissen, was sie noch alles in petto hat. Das Risiko ist einfach zu hoch und daher musste sie gehen.
Eine ” Voodoogeschichte” habe ich auch noch auf Lager. Die erzähle ich Euch dann morgen.

Was passiert hinter den Kulissen eines Edelbordells ( Teil 2)

In Teil 1 hatte ich bereits über meinen ” Winterclub” geschrieben.
Im Moment arbeite ich in Club b – meinem ” Sommerclub”, bin allerdings dort gerade nicht ganz so glücklich, so dass ich überlege auch im Sommer lieber in Club a zu arbeiten.
Das Geschäftskonzept von Club b unterscheidet sich deutlich von Club a.
Der große Vorteil ist, dass die Mädchen kommen und gehen können wann sie wollen.
Es gibt keine festen Arbeitszeiten, dafür natürlich aber auch kein Garantiehonorar.
Es ist nicht so wie vielleicht viele denken, dass die Mädchen täglich 5-6 Gäste haben.
Das mag vielleicht auf der Straße so sein, in den Edelbordellen sieht es etwas anders aus.
Da kann es auch durchaus passieren, dass die Mädels über einige Tage nicht einen Gast haben.
Dafür ist dann der Verdienst bei den einzelnen Gästen wieder höher.
Ich persönlich ziehe es vor lieber wenige, dafür aber gute Gäste zu haben.
Ein Garantiehonorar- auch wenn es sehr niedrig ist – kann einem dann schon über die ” gästefreie Zeit” helfen.
Im Sommer verzichte ich allerdings lieber auf die Garantie und genieße dafür meinen Tag etwas länger.
In Club b kann ich wie gesagt kommen und gehen wie es mir beliebt.
In der letzten Woche war ich einige Male erst kurz nach Mitternacht da und bin um 03.00 Uhr schon wieder gegangen, weil ich keine Lust mehr hatte. Das ist sehr entspannend, verleitet aber auch zu einem gewissen ” Schlendrian”.
In Club a hätte ich meine Zeit ” absitzen müssen.”

In Club b sind die Getränkepreise recht moderat, aber die Mädchen bekommen keine Provision auf Getränke.
Dadurch ist der Club aber deutlich voller als Club a, in dem die Getränkepreise schon für ein Bier im zweistelligen Bereich liegen.
In Club b kommen viele Gäste auch einfach nur um etwas zu trinken.
Das hat den Vorteil, dass es dort nie langweilig ist, weil immer Gäste da sind, aber es hat auch den Nachteil, dass viele Gäste einfach nur plaudern wollen und die Mädchen das erst einmal herausfinden müssen. Im ” worst case ” redet man ewig mit einem Gast, hat weder Garantie noch Getränkeprovision und er geht dann ohne nach oben zu gehen. In dem Fall verdient man keinen cent.
Eigentlich kann man das ziemlich schnell checken, aber es gibt Ausnahmen, die langfristig jedoch schaden.
Gestern z.B. war ein Gast da, den ich menschlich sehr mag, der aber nie nach oben geht.
Als wir uns das erste Mal unterhalten haben war es sehr leer und insofern habe ich mit ihm ewig geplauscht, weil kein potentieller Gast da war. Ich habe also nichts versäumt.
Einige Male war er im Lauf der Zeit mein ” Unterhalter” und ” Drinkspendierer ” wenn keine interessanten Gäste da waren.
Gestern nun ging es ihm nicht so gut und er brauchte jemanden zum reden. Das war dann ich- aber gestern hat er mich blockiert, weil potentielle Kandidaten da waren.
Nun bin ich nicht so abgeklärt, dass ich ihn sitzen lasse, obwohl ich das wohl sollte. So habe ich eine um die andere Chance versäumt, weil ich es nicht übers Herz gebracht habe zu sagen: “Sorry, heute können wir nicht plaudern, heute muss ich Geld verdienen und Du musst alleine sitzen bleiben.”.
Das ist das Problem: Ich sitze ja nicht zum Spaß da, weil ich zu Hause lange Weile habe, sondern weil es mein Job ist.
In Club a hätte ich wenigstens Getränkeprovision bekommen, so bin ich mit Null nach Hause gegangen.
Mein Vorteil ist, dass ich gut reden und gut zuhören kann. So habe ich in Club a an manchen Abenden mehr durch Getränkeprovisionen verdient, als Frauen, die auf dem Zimmer waren.

Der nächste große Unterschied ist, dass es für die Zimmer eine ” Mindestuntergrenze” gibt, aber nach oben können die Mädchen den Preis frei entscheiden. Wir haben – unabhängig von dem Preis, den wir berechnen- eine feste Zimmerabgabe und alles was darüber ist, bleibt uns.
Die Mindestuntergrenze liegt schon im gehobenen Bereich, aber unter club a.
In Club a ist allerdings eine Flasche Champagner in jeder Zimmermiete obligatorisch enthalten, dadurch ist der Preis höher.
Nun habe ich in Club b fast immer den Mindestpreis um 25 % angehoben, weil ich aus der Erfahrung aus Club a weiß, dass die Grenzen nach oben noch offen sind und die Gäste auch höhere Preise zahlen.
Und in der Regel bekomme ich meinen geforderten Preis auch.
Das gibt natürlich Unruhe unter den Mädchen, die nur den Mindestpreis verlangen.
Letztens hatten wir eine Situation, die kritisch war.
Ich bin mit einem Gast zu ” meinem Preis ” nach oben, habe nach einer Stunde eine zweite Frau nach oben geholt, weil ich wusste, sie hatte nichts verdient.
Statt zu warten, hat sie ihm sofort ihren Preis – den Mindestpreis – genannt, der deutlich unter meinem lag.
Nun hat er also für diese Stunde zwei verschiedene Preise bezahlt. Ihm war das egal, aber die Frau war sauer, dass ich mehr verdient habe und wollte, dass wir die Gesamtsumme teilen.
Ich habe das mit dem Hinweis abgelehnt, dass ich sie nach oben geholt habe, damit sie überhaupt verdient und es natürlich nicht mein Problem ist, wenn sie sich ” unter Preis” verkauft.
Damit hatte ich die nächste gegen mich:-)
Grundsätzlich finde ich diese Regelung aber super, weil wir sehr flexibel agieren können.
Sehr fair ist auch die ” Auslöse”, d.h. wenn wir mit einem Gast den Club verlassen.
Hier zahlen wir einmalig 50,00 Euro- unabhängig davon was wir dem Gast in Rechnung stellen.
Das kann eine relativ geringe Summe sein, wenn der Gast z.B. nur eine Stunde tanzen gehen will, aber auch eine sehr hohe Summe wenn der Gast möchte, dass wir bei ihm im Hotel übernachten. Wir zahlen trotzdem immer nur die 50,00 Euro.
In Club a müssen wir bei jeder Stunde die Hälfte abgeben. Bleibt also ein Gast mit uns 5 Stunden im Hotel – auch über unsere offizielle Arbeitszeit hinaus – zahlt er 5 Stunden und davon bekommt der Club die Hälfte.
Wobei das auch in Ordnung ist- ohne den Club hätten wir den Gast ja gar nicht kennengelernt.

In Club b sind über den Abend verteilt ca. 30 Frauen anwesend.
Manche fangen an wenn der Club öffnet ( 20.00 Uhr), gehen dann aber schon um Mitternacht oder früher, weil sie tagsüber einen anderen Job haben. Andere kommen erst um Mitternacht und bleiben bis um 06.00 Uhr. Die Kernzeit, zu der sehr viele Frauen anwesend sind, ist zwischen 23.00 Uhr und 01.00 Uhr.
Manche arbeiten fast täglich, andere nur 1 x im Monat wenn sie Geld brauchen. Alles ist möglich.
In Club b haben viele Frauen einen zweiten Job, den sie tagsüber ausüben.
Dadurch ist vieles nicht so professionell wie in Club a, wo nur Profis arbeiten.

Was ich an Club b mag ist die absolute Flexiblität. Im Sommer wirklich ideal.
Andererseits sind die Gäste in Club a deutlich ” besser”, weil in Club b viele ” Blasenquatscher” ( so nennen wir sie) die Frauen von der Arbeit abhalten. ” Statisten” , die nie ein Zimmer machen würden.
Zudem sind die ” biertrinkenden Barhocker” nicht unbedingt meine Lieblingsgäste.
Die, die in Club b nach oben gehen sind aber gut und wieder mit den Gästen aus Club a vergleichbar.
Nur in Club a gibt es keine ” Statisten”. Dort machen alle Gäste Umsatz, dafür sind es aber deutlich weniger Gäste.
In Club b sind viele Gäste, von denen viele aber keinen nennenswerten Umsatz machen.
Wie gesagt, wenn in den Sommerferien die Geschäftsleute wegfallen ist es in Club a unerträglich langweilig, in Club b sind wenigstens Statisten, die manchmal auch für Stimmung sorgen:-)

So haben also beide Clubs Vor – und Nachteile, die man gegeneinander aufwiegen muss.
Im Moment ist die Stimmung in Club b sehr schlecht, so dass es mir nicht so viel Spaß macht dort zu arbeiten, andererseits genieße ich im Moment meine ” Freiheit” die Zeit selbst einteilen zu können.

Das ” Problem” ist: Die Chefs in Club a wissen, dass ich im Sommer in Club b arbeite. Das ist auch okay, aber ich könnte nicht täglich ” switchen”. Heute hier, morgen da geht nicht.
Dem Chef in Club b wäre das egal, aber in Club a muss man sich entscheiden: Entweder arbeitet man fest dort, oder gar nicht. Aber nicht zeitgleich in anderen Clubs. Das respektiere ich. Ausnahme sind die Messezeiten. Da wird jedes Mädchen in Club a gebraucht:-)
So bleibe ich also im Moment noch in Club b, aber immer mit der Option im Hinterkopf jederzeit auch in Club a gehen zu können.