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Flatrate-Bordelle – die unendliche Geschichte

Laut Bild will nun Baden-Württembergs Justizminister Ulrich Goll (FDP) jetzt gegen Flatrate-Bordelle vorgehen.
Aus Golls Sicht ist „das Selbstbestimmungsrecht der Frauen verletzt“. Damit liege auch „eine Störung der öffentlichen Sicherheit vor“, die Polizei und Ordnungsbehörden zum Einschreiten berechtige.
Baden-Württembergs Sozialministerin Monika Stolz (CDU) will in Kürze eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Justiz-, Innen- und Wirtschaftsministeriums einberufen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.
Ich bin kein Jurist, aber an sich müsste doch schon über das Wettbewerbsrecht zumindest bei der Werbung anzusetzen sein.
Einerseits suggerieren die Clubs in ihren Anzeigenkampagnen, dass die Männer mit jeder Frau Sex haben können ( Du kannst sie alle haben…) und auch alle Praktiken ausgeübt werden.
Auf der anderen Seite betonen die Betreiber in den Interviews, dass Frauen sowohl Gäste als auch Praktiken ablehnen dürfen und das auch vertraglich geregelt sei.
Dann wäre die Werbung irreführend, denn dann kann der Gast eben nicht alle haben und auch nicht mit jeder jede Praktik ausüben.
Seht interessant ist auch dieser Bild-Artikel hier, den mir eine Blogleserin per Mail geschickt hat.
Frauenrechts-Expertin Elvira Niesner sieht das ganze realistischer als die angebliche Prostituiertenorganisation ” Dona Carmen”, über die ich hier berichtet hatte.
Sie trifft die Lage auf den Punkt. Es kann nicht sein, dass in Deutschland Frauen ausgebeutet werden und die Hintermänner ungestraft profitieren. Hier ist ganz klar der Staat gefragt.

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